Flanschmanometer
Ein Flanschmanometer wird von vorn in die Schalttafel gesetzt und über den Frontring verschraubt. Drei Angaben bestimmen die Auswahl: Gehäusedurchmesser, Messbereich und Anschlussgewinde. Den Messbereich wählen Sie so, dass der Betriebsdruck etwa im mittleren Drittel der Skala liegt, denn am Anfang und am Ende der Skala wird die Ablesung ungenau.
FAQ
Häufig gestellte Fragen
Welchen Messbereich soll ich wählen?
Einen, bei dem der übliche Betriebsdruck im mittleren Drittel der Skala liegt. Liegt der Arbeitspunkt am unteren Ende, lesen Sie ungenau ab; liegt er am oberen Ende, fehlt die Reserve für Druckspitzen. Der Messbereich jedes Artikels steht in seiner Bezeichnung und in den technischen Daten.
Was unterscheidet die Präzisionsausführung?
Sie hält eine engere Genauigkeitsklasse ein und wird dort eingesetzt, wo der abgelesene Wert eine Einstellung begründet und nicht nur eine Anwesenheit anzeigt. Die Genauigkeitsklasse steht bei jedem Artikel in den technischen Daten.
Welcher Anschluss ist üblich?
Der Anschluss steht am Ende der Typenbezeichnung, häufig als G-Gewinde. Prüfen Sie Gewindeform und Nenngröße getrennt: Ein zylindrisches G-Gewinde ersetzt kein kegeliges NPT-Gewinde, auch wenn die Größenangabe gleich aussieht.
Weitere Sortimente
Hydac Druckschalter
Ein Druckschalter überwacht einen Druck und schaltet, sobald ein eingestellter Wert über- oder unterschritten wird. Bei den elektronischen Ausführungen der EDS-Reihe legen Sie Druckbereich, Ausgangsart und elektrischen Anschluss getrennt fest. Ein zu groß gewählter Druckbereich kostet Auflösung genau dort, wo der Arbeitspunkt liegt.
Reduzierstutzen
Ein Reduzierstutzen sitzt zwischen zwei Gewinden unterschiedlicher Größe, einem im Bauteil, einem in der Leitung. Gewindeart und Nenngröße prüfen Sie getrennt, denn zylindrisches G- und kegeliges NPT-Gewinde ersetzen einander nicht. Stimmt eine Seite nicht, scheitert die Montage oder die Verbindung leckt unter Druck.
Senkbremsventile
Beim Senken übernimmt das Senkbremsventil die Bremsarbeit, damit nicht die Last die Senkgeschwindigkeit bestimmt, sondern die Steuerung. Fehlt diese Bremswirkung oder ist das Ventil falsch ausgelegt, sackt die Last beim Anfahren ab und die Senkbewegung rupft.
Blasenspeicher
Ein Blasenspeicher ist ein hydropneumatischer Druckspeicher: Im Stahlbehälter trennt eine elastische Blase die mit Stickstoff vorgefüllte Gasseite von der Ölseite. Steigt der Systemdruck, nimmt der Speicher Öl auf, fällt der Druck, gibt er es wieder ab. Damit speichern Sie Energie, dämpfen Pulsationen, fangen Druckstöße ab oder gleichen Leckölverluste aus. Vier Angaben grenzen die Auswahl ein: Nennvolumen, zulässiger Betriebsdruck, Anschluss und der Elastomerwerkstoff der Blase, der zu Medium und Temperatur passen muss. Üblich sind Nennvolumen von rund 4 bis 50 Litern und Druckstufen bis 350 bar. PTS führt Blasenspeicher von Parker Olaer, HYDAC und Bosch Rexroth ab Lager, dazu Befestigungsschellen, Dichtungssätze und Ersatzblasen, sodass sich ein Speicher instand setzen lässt, statt ihn komplett zu tauschen.
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