Wie prüfe ich den Vorfülldruck, und warum ist er entscheidend?
Gemessen wird am Gasventil mit einem Prüf- und Füllgerät, bei drucklos abgesperrter Flüssigkeitsseite. Der Vorfülldruck bestimmt, wie viel Volumen ein Blasenspeicher tatsächlich aufnimmt: Ist er zu niedrig, sinkt die nutzbare Speichermenge; ist er zu hoch, schlägt die Blase gegen das Ventil und verschleißt vorzeitig. Prüfen Sie ihn nach der Inbetriebnahme und danach in wiederkehrenden Abständen. Prüfung und Befüllung übernimmt PTS mit eigenen Technikern.
Lässt sich die Blase als Ersatzteil tauschen?
Bei zerlegbaren Ausführungen ja: Die Blase wird zusammen mit dem Dichtungssatz gewechselt, der Behälter bleibt im Einsatz. Ersatzblasen und Dichtungssätze sind baugrößen- und herstellerabhängig, deshalb übernehmen Sie die vollständige Typenbezeichnung vom Typenschild des Speichers. Geschlossene, nicht zerlegbare Bauformen werden komplett getauscht.
Welche Angaben brauche ich für die Auswahl?
Nennvolumen, zulässiger Betriebsdruck, Anschluss und Elastomerwerkstoff. Das Volumen folgt aus der Aufgabe: Energiespeicherung braucht Volumen, zur Pulsationsdämpfung genügt ein kleiner Speicher nahe an der Pumpe. Üblich sind Nennvolumen von rund 4 bis 50 Litern und Druckstufen bis 350 bar. Volumen, Anschluss und zulässiger Druck stehen in den technischen Daten je Artikel.
Membranspeicher oder Blasenspeicher: wann welcher?
Membranspeicher sind kompakt und decken kleine Volumen ab, sind aber meist nicht zerlegbar. Blasenspeicher verkraften größere Volumen und höhere Entnahmeraten und lassen sich durch den Tausch der Blase instand setzen. Für kleine Dämpfungsaufgaben genügt der Membranspeicher, für Energiespeicherung und größere Volumina wählen Sie den Blasenspeicher.